„Der Phönix-Moment“ zeichnet das Bild eines Europas, das technologisch und wirtschaftlich den Anschluss zu verlieren droht – und sich deshalb grundlegend neu erfinden muss. Das Buch ist Weckruf, Analyse und Manifest zugleich. Vieles daran überzeugt. Manches ist bewusst zugespitzt. Und gerade deshalb stellt es eine Frage, die über Digitalisierung hinausgeht: Wie wird Europa wieder wirksam?
Europas Phönix-Moment: Wir wissen viel – aber sind wir auch wirksam?
Europa hat kein Erkenntnisproblem.
So könnte man eine der zentralen Botschaften von „Der Phönix-Moment“ zusammenfassen. Seit Jahren diskutieren wir über Digitalisierung, künstliche Intelligenz, technologische Souveränität, Fachkräftemangel, überbordende Regulierung, fehlendes Wachstumskapital und die Dominanz amerikanischer und zunehmend auch asiatischer Technologieunternehmen. Die Probleme sind bekannt. Und trotzdem verändert sich erstaunlich wenig. Genau hier setzt das Buch an. Europa, so die Argumentation, befindet sich nicht...
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