Hast du schon einmal erlebt, dass du eine Herausforderung gemeistert hast, obwohl du dir vorher unsicher warst? Dieses Gefühl – „Ich habe es geschafft“ – ist der Kern von Selbstwirksamkeit. Es beschreibt den Glauben an die eigene Fähigkeit, Situationen erfolgreich zu bewältigen und Ziele zu erreichen. Der Psychologe Albert Bandura prägte diesen Begriff. Er zeigte, dass nicht das Können allein unser Handeln bestimmt, sondern das Vertrauen in unser Können. Selbstwirksamkeit ist damit ein entscheidender Faktor für Motivation, Resilienz und persönliche Entwicklung.
Was Selbstwirksamkeit bedeutet Selbstwirksamkeit ist mehr als Selbstvertrauen. Während Selbstvertrauen ein allgemeines Gefühl von Sicherheit beschreibt, bezieht sich Selbstwirksamkeit konkret auf deine Einschätzung: „Kann ich diese Aufgabe meistern?“ Ein Mensch mit hoher Selbstwirksamkeit denkt:
„Ich finde einen Weg.“ „Auch wenn es schwierig wird, kann ich es schaffen.“
Ein Mensch mit niedriger Selbstwirksamkeit denkt:
„Das wird sowieso nichts.“ „Andere sind besser als ich.“
Der Unterschied liegt nicht in den Fähigkeiten, sondern in der inneren Haltung. Warum Selbstwirksamkeit so wichtig ist Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit …
gehen Herausforderungen mutiger an, bleiben bei Rückschlägen länger dran, fühlen sich weniger schnell überfordert, und erleben häufiger Erfolgserlebnisse.
Das liegt daran, dass sie überhaupt ins Handeln kommen. Wer glaubt, nichts bewirken zu können, probiert es oft gar nicht erst. Wie Selbstwirksamkeit entsteht
Eigene ErfolgeNichts stärkt so sehr wie das Erleben: „Ich habe es geschafft.“ Beobachtung andererWenn wir sehen, wie andere eine Aufgabe meistern, wächst unser Vertrauen: „Wenn sie es können, kann ich es auch lernen.“ ErmutigungWorte von außen („Du kannst das“) verstärken den Glauben an die eigene Fähigkeit – besonders in unsicheren Momenten. Umgang mit StressWer lernt, ruhig zu bleiben, erlebt Herausforderungen weniger als Bedrohung und traut sich mehr zu.
Selbstwirksamkeit und Führung Für Führungskräfte ist Selbstwirksamkeit doppelt entscheidend, da sie den eigenen Erfolg und die Wirkung auf das Team bestimmt. Beispielsweise strahlt eine Führungskraft, mit der Überzeugung und Selbstwirksamkeit: „Wir schaffen das gemeinsam.“, Zuversicht aus. Diese Haltung steckt an und motiviert. Eine Führungskraft mit geringer Selbstwirksamkeit hingegen vermittelt Unsicherheit. Das bremst Innovation, weil das Team spürt: „Wir trauen uns hier nichts.“ Darum ist es entsche...
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