Es ist ein Dienstagmorgen. Ich sitze als Begleiterin in einem Team, das trägt, was die meisten von uns nie sehen wollen: kritische Infrastruktur. Versorgung. Die Dinge, die einfach funktionieren müssen. Heute funktioniert die Software nicht.Ein Prozess, der normalerweise automatisch läuft, muss manuell durchgeführt werden. Das Team ist unterbesetzt. Die Nerven liegen blank – nicht seit heute, sondern seit Monaten. Und dann kommt eine junge Praktikantin ins Büro und überbringt die Nachricht: Das System ist wieder ausgefallen. Was danach passiert, werde ich nicht vergessen. Eine erfahrene Mitarbeiterin explodiert. Laut. Scharf. „Es geht so nicht. Das ist alles Scheiße." Der Druck der letzten Wochen bricht sich Bahn – und trifft die Praktikantin, die nur die Botin war. Die bricht in Tränen aus. Das Team verstummt. Schockstarre. Und die Führungskraft? Schweigt. Drückt es weg. Hofft, dass es sich von selbst auflöst. Was hier gerade passiert ist – neurobiologisch betrachtet Ich erzähle dies...
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