Fast zwanzig Jahre lang habe ich Führung gelebt — nach außen. Ich habe Entscheidungen getroffen, funktioniert und geliefert. Doch gleichzeitig war ich in einem System gefangen, das mich innerlich zerstörte: Bulimie. Nicht als jugendliche Phase. Nicht als kurzfristige Krise. Sondern als täglich gelebtes Doppelleben, tief verborgen hinter Kompetenz, Disziplin, und scheinbarer Stärke und verschlossenen Türen. Heute, mehr als zwei Jahrzehnte nach meinem Wendepunkt, begleite ich Frauen, die genau dort stehen, wo ich einmal stand. Ich zeige ihnen etwas auf, das ich damals nicht hören konnte: Das größte Führungsversagen ist nicht eine falsche Entscheidung. Es ist die Unfähigkeit, sich selbst ehrlich zu begegnen.
Was Kontrolle mit Führung zu tun hat — und warum sie zur unsichtbaren Falle wird Führungskräfte werden für ihre Entschlossenheit bewundert. Für ihre Belastbarkeit. Für die Fähigkeit, in Drucksituationen einen kühlen Kopf zu bewahren uvm. Diese Eigenschaften gelten als Stärken — und s...
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