Wenn alles eins ist, ist alles easy. Ich sage diesen Satz seit Jahren. Und ja, ich höre schon, wie er klingt: nach Postkarte, nach Yogamatte, nach einem dieser Sätze, die man sich schön auf den Bildschirmschoner klebt und dann vergisst, wenn der Montagmorgen wieder brutal reinknallt. Nur: er ist nicht nett gemeint. Er ist präzise gemeint. Und nirgendwo zeigt sich das deutlicher als in der Führung. Die Führungsdebatte sucht gerade sehr laut nach Antworten. Mehr Strategie. Mehr Kontrolle. Bessere Systeme. Klarere KPIs. Und gleichzeitig – und das höre ich in meiner Arbeit mit Führungspersönlichkeiten immer wieder – wächst das leise Gefühl, dass das alles nicht der Kern ist. Dass da noch etwas anderes sein muss. Etwas, das nicht im nächsten Leadership-Buch steht und sich auch mit dem besten Executive Coach nicht einfachherbeitrainieren lässt. Besonders Frauen in Führungsrollen kennen diese Spannung ganz genau: Den Druck, Stärke zu beweisen – und gleichzeitig den tiefen Wunsch, einfach sie ...
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